Freitag, 6. Januar 2012

Cloud Power



Cloud Power, nicht nur hoch über den Wolken...
Werbeplakat am Flughafen Wien Schwechat



Wenn's die Cloud nicht richten kann...

Medialer Formatwechsel mit individueller Entsorgungsstrategie: 2010|11 habe ich in unzähligen Stunden die analogen Videos meiner künstlerischen Arbeit seit den 80ern digitalisiert. Die alten u-Umatic- und Betacam-Maschinen waren anfällig, das Bandmaterial bereits im Auflösungprozess. Das hat den medialen Rettungsversuch nicht gerade erleichtert.

Möge das der letzte Formatwechsel sein, den ich individuell bewältigen musste! Die Zukunft ist digital und liegt in der Serviceleistung Cloud!

Donnerstag, 5. Januar 2012

Mobiles Büro



Gemütlicher Arbeitsplatz im Café Jelinek
Otto-Bauer-Gasse
Wien, Mariahilf

Samstag, 31. Dezember 2011

Mit dem Charme der 60er Jahre



Rubrik "Interessante Locations"
Gartenbaukino
Parkring Wien

Tauschbörsen von gestern...



Diesen inzwischen offenbar geschlossenen Romantausch-Laden habe ich in der äusseren Mariahilferstrasse in Wien gesehen.

Tausche Bücher, Games, Spielzeug, Kinderkleidung, DVDs, Dienstleistungen jeder Art... Online Tauschbörsen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Der Vielfalt an Angeboten sind mittlerweile kaum mehr Grenzen gesetzt, denn ein erfolgreiches Geschäft ist oft nur einen Klick weit entfernt.

Tauschbörse aus analogen (noch gar nicht so weit zurückliegenden) Zeiten funktionierte dagegen so: Man brachte gelesene Zeitschriften und Romanhefte im Romantausch-Laden vorbei und nahm gegen einen kleinen Aufpreis neuen Nachschub mit.



Und so sah eine Tauschbörse anno dazumal von innen aus. Es ist eine Aufnahme von 2004, im Neubauviertel in Wien. Das Gschäftl gibts vermutlich längst nicht mehr...

Freitag, 30. Dezember 2011

1x waschen, schneiden, legen...



Rubrik "Interessante Locations":
Waschen, schneiden, legen wie in alten Zeiten. Gleich hinter dem Wiener Stephansdom bietet der Friseursalon Wittmann/Triebe Verschönerung im Stile anno dazumal. Eröffnet wurde er Anfang der 30er Jahre. Die jetzige Inhaberin Frau Triebe hat ihn dann 1967 von ihrem Vater übernommen und die Ausstattung erneuert und ergänzt. Das Equipment stammt auch heute noch fast ausschliesslich aus den 60ern, einiges sogar noch aus den 30ern.



Trau dich! Frag nach waschen, schneiden, legen und du tauchst ein in eine vergangene Zeit!



Ilse Triebe
Herren- und Damenfriseur
Singerstrasse 22
1010 Wien

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Mobiles Messageboard...



"Im Zweifel für den Zweifel" - mobiles Messageboard, Bewegungsunschärfe garantiert!

Dienstag, 25. Oktober 2011



Institut für Internet und Gesellschaft
ständig integrierte Kooperationspartner:
Hans-Bredow-Institut und Google

Inaugurationsfeier
25. Oktober 2011
im Foyer der Juristischen Fakultät,
Humboldt Universität zu Berlin

Innovationsorientiert visionär? Oder doch nur das übliche akademische Mittelmaß wenn es darum geht, unsere digitale Zukunft zu visionieren?

Dienstag, 27. September 2011

Fachgespräch



Bündnis 90/Die Grünen
öffentliches Fachgespräch
„Informationsfreiheit 2.0 und Open Data.
Transparenz, Netz, Demokratie“




26. September 2011, Berlin
Deutscher Bundestag Paul-Löbe-Haus, Berlin

Freitag, 23. September 2011

Location: Die Dimension der Zukunft...



"Every Activity needs a specific Place to be performed", Hotelwerbung am Flughafen Berlin Tegel.

Diese Message ist mir en passant ins Auge gesprungen, weil sie auf einer abstrahierten Ebene interessant ist. Unterschiedliche Aktivitäten werden an jeweils spezifischen Orten ausgeführt... Mein Fazit: Stimmt für die analoge Welt. Stimmt nicht für die virtuellen Welten des Web 2.0. Trifft zu für die nächste Generation, Web 3.0, mit ihrem mobilen, ortsbasierten Lifestyle... Durch die Überlagerung der physischen Welt mit ortsbezogenen Informationswelten machen die mobilen Handhelds den Ort "intelligent". Unsere alltäglichen Tätigkeiten werden weg vom Festplatzrechner im stillen Kämmerlein hinaus ins Leben verlagert und spielen sich immer mehr "vor Ort" ab.

Bestimmt nicht das Kommunikationsziel dieser Hotelreklame ;-) Schön aber, wenn Werbung mal am Produkt vorbei zu einem interessanten Gedankengang führt...

Mittwoch, 7. September 2011

geheime Zeichen



Mal wieder geheime Zeichen auf dem Display meines Ersatz-Handys. Wenn diese lästige Tastensperre nicht wäre...

Sonntag, 4. September 2011

1-bit Communication Network


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"Cololo" ist ein 1-bit Communication Network. Durch das Bewegen eines Interfaces (hier ein Stoffball) wird via Internet ein entferntes Objekt gesteuert. Makiko Hoshikawa, Fumitoshi Ogaki, Toshiaki Uchiyama und Kenji Suzuki, Studenten der University of Tsukuba, haben dieses taktile, remote gesteuerte Interface für Menschen geschaffen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, aber trotzdem an einem entfernten Ort für einen Menschen präsent sein wollen. Ars Electronica 201I.

Freitag, 2. September 2011

nahezu Lichtgeschwindigkeit



Der Large Hadron Collider am Europäischen Kernforschungszentrum CERN bietet die Möglichkeit Elementarteilchen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. An dem Messinstrument wurde über 15 Jahre lang gebaut. Es soll auf lange Sicht eine Antwort darauf geben, wie unser Universum entstanden ist und was den Ursprung aller Materie bewirkt hat. Diesem Thema widmet sich auch die diesjährige Ars Electronica, Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft unter dem Titel "origin - wie alles beginnt".

Freitag, 5. August 2011

Stadtrundfahrt


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"Stadtrundfahrt mit Willi, Meggie, Paul, Pauline, Moses, Vivien, Max, Daisy, Luca und Herrn Müller"
Einzelausstellung Gabriela Oberkofler

Kunststiftung Baden-Württemberg, Berlin
4. August - 30. September 2011
Mo-Fr 12-20 Uhr
Sa 11-16 Uhr

"Strom und Glas" - Fritz Balthaus


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"Strom und Glas" - Fritz Balthaus
Ausstellung 05. – 26. August 2011
Deutscher Künstlerbund - Projektraum
Rosenthaler Straße 11 | 10119 Berlin



P.S.: Das (Fahr)Rad ist Teil der Kunst...

Sonntag, 17. Juli 2011

UdK Berlin - Rundgang 11


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Julia Scheuer
Rundgang 11
15. - 17. Juli 2011
Universität der Künste Berlin

Dienstag, 28. Juni 2011

Grossbaustelle Hauptbahnhof Wien - Modell



Modell des neuen Hauptbahnhofs (Ausschnitt): Auf dem Großbaugelände nahe dem Schloss Belvedere wird nicht nur Wiens neuer Hauptbahnhof, sondern ein ganzes Viertel entstehen.

Montag, 27. Juni 2011

Grossbaustelle Hauptbahnhof Wien - Realität



Was gehört zur Ausrüstung eines Bauarbeiters? Wie heissen die einzelnen Baumaschinen und welche Tätigkeiten übernehmen sie? Die Dauerausstellung "Bahnorama" (Agentur Perndl u.a.) bietet inmitten der Großbaustelle hoch über dem Baugrund nicht nur den nötigen Überblick über das reale Baugeschehen.



In analogen und multimedialen Beispielen und Modellen veranschaulicht sie den Entstehungsprozess und gibt Einblick in die Kultur des Bahnreisens gestern, heute und morgen. Geeignet für Jung und Alt, besonders aber für Schulklassen.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Copyright versus Community

Richard Stallman
Copyright versus Community in the Age of Computer Networks


öffentlicher Vortrag
Mittwoch 15. Juni 2011
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Richard Stallman ist Begründer der Free Software Foundation und involviert in das GNU- und Linux-Projekt. Er geht auf brennende Fragen des Copyright im Zeitalter digitaler Vernetzung ein. Toller Vortrag!

Und hier ein Link aus Stallmans online-Bibliothek mit interessanter Gegenüberstellung Print-Buch versus e-Book.

Samstag, 11. Juni 2011

motivierend!



Heute morgen auf dem Heimweg... Mein Tag ist gerettet!

Sonntag, 29. Mai 2011

Mobile Geschäftsidee...



"Erste mobile Flaschen-Annahme" Innovativ!

Sonntag, 20. Februar 2011

Wählen und Internet

Habe an der heutigen Hamburger Bürgerschaftswahl per Briefwahl teilgenommen. Eine Fahrt nach Hamburg zur Wahl wäre nicht möglich gewesen. Der Antrag per Internet um die Wahlunterlagen war aber unkompliziert, die Post lag binnen weniger Tage in meinem Briefkasten.

Als Ausländerin kann ich nur auf Bezirksebene wählen. Überrascht war ich, dass doch etliche der Kandidaten für die Bezirksliste und Bezirksversammlung Hamburg-Mitte keine Internetpräsenz hatten. Und die Piratenpartei hatte keine einzige Frau auf ihrer Liste!

Fand es auch umständlich, sich die Infos auf den einzelnen Webpräsenzen der Parteien zusammensuchen zu müssen. Bin irgendwie davon ausgegangen, dass ein Interface in Form eines Musterstimmzettels existiert, in dem die Infos der Kandidaten aller Parteien in der Reihenfolge ihrer Auflistung verlinkt sind. Aber das wäre wohl zu nutzerfreundlich, wir wollen ja nicht übertreiben ;-)

Donnerstag, 10. Februar 2011

mobil in jeder Lebenslage...


Flashmob: "Pregnant women breakdancing in London" - vorbildlich mobil ;-)

Dienstag, 1. Februar 2011

Neuer Dienst - Twitter Radio

Aus den repressiven Kommunikationswirren der ägyptischen Revolution ist soeben ein neues massenfähiges Medium entstanden: "Speak To Tweet", eine Art "Twitter-Radio". Nachdem die ägyptische Regierung in den letzten Tagen drastische Kommunikationssperren für Internet und Mobilnetzte verhängt hat, nutzen Google und Twitter mit ihrem kurzfristig entwickelten Kommunikations-Tool die Gelegenheit zu zeigen, auf wessen Seite "Goliath" steht.

Ab sofort kann von Ägypten aus auch via Festnetz-Telefon getwittert werden: "Speak To Tweet" erinnert an den Kommunikationsdienst "Voice2Mail". Man ruft vom Festnetz aus einfach eine vorgegebene internationale Rufnummer an und hinterlässt auf einer Art Anrufbeantworter seine Sprachnachricht. Diese ist dann augenblicklich als Audio-Message unter dem Hashtag (Stichwort) #egypt auf Twitter abrufbar.

"Speak to Tweet" demonstriert der Weltöffentlichkeit, dass man dank Google und Twitter Grassroot-Bewegungen im Web 2.0 nicht mehr so einfach platttrampeln kann. Die Initiative taugt aber auch als Social Marketing Strategie, wie man sie besser nicht machen kann. Es braucht keine Marketing Abteilungen mehr, die sich sinnentleerte Werbeslogans für abgehobene Kunstwelten ausdenken und diese unter großem finanziellen Aufwand unter die Massen bringen. Jetzt ist die ungeschönte Wirklichkeit mit ihren real existierenden Bedürfnissen der Marktplatz kommerzieller Botschaften - und das mit Mehrwert für alle.

Samstag, 22. Januar 2011

ortsbasierte Werbung ;-)



Gefunden nächst Fa. Teppichland Berlin
Industriegebiet Charlottenburg/Wedding

Samstag, 13. November 2010

"Gesellschaft digital gestalten"



Gestern und heute habe ich am "Netzpolitischen Kongress" der Grünen (auf Twitter unter #nk10) im Deutschen Bundestag (Paul-Löbe-Haus) teilgenommen. Thema: "Gesellschaft digital gestalten". Da wurde in Vorträgen und auf Panels viel ÜBER die digitale Gesellschaft der Zukunft gesprochen. Schon komisch, die Rede war vor allem über Probleme. Feeling und Esprit eines digitalen Lifestyle haben sich bei mir erst beim Open Data Barcamp eingestellt:

Friedrich Lindenberg hat u.a. sein Open Data Projekt "Offener Haushalt" vorgestellt, in dem er mit Daniel Dietrich die öffentlichen Haushalte und Staatsausgaben visualisiert und digital aufbereitet und so nicht nur transparent (und besser kontrollierbar) macht, sondern auch für eine Fülle weiterer Möglichkeiten anderer Open Data Aktivitäten erschliesst. Schaut rein ins Video, hier gibts von Friedrich Lindenberg Details und Visionen zum Projekt.

Viel gehört auf dem Kongress über Urheberrechte, Datenschutz, Datensicherheit und Kulturflatrate, aber auch von Informationsfreiheit bis hin zu Open Data. Wie bei den Grünen bisher immer erfahren, war auch diesmal ein faszinierend breites Meinungsspektrum präsent. Insofern war es ein schöner und austauschoffener Kongress. Trotzdem fehlte mir eine weit genug nach vorne schauende Vision der Zukunft.

Wer die Augen davor verschliesst, dass diese Zukunft im vollvernetzten "Internet der Dinge" stattfindet und nicht hinter verpixelten Häuserfassaden in der geschützen Privatsphäre seines "walled Garden" löst die Probleme der digitalen Gesellschaft auf völlig falscher Problemhöhe.

Da wird dann schon mal schnell RFID per se zur "Ausgeburt des Bösen" ohne erkannt zu haben, dass dies eine der Basistechnologien unserer digitalen Zukunft ist. Da schlagen dann Politiker schon mal so lustige Dinge vor wie das Recht auf nachträgliche Löschung von Beiträgen aus Twitter. Herr Schaar, diese Idee ist (Schweizer)Käse ;-) Da ist eine "Kulturflatrate" in aller Munde, aber über Creative Commons herrscht deutlich vernehmbare Ratlosigkeit.

Eigentlich wollte auch ich eine Barcamp Session halten. Hätte ein schön kontroverser Beitrag sein können. Meine These: 100%ige Öko-Logik ist erst im Internet der Dinge möglich. Erst dann wird die Idee von Bio und Nachhaltigkeit nicht mehr ein "Luxus" von Idealisten und Besserverdienern sein!

Die Grünen hatten bisher nicht den Mut ihre Öko-Logik konsequent in die Zukunft zu denken! Mittelfristig wird ihnen das zum Vorteil gereichen, zu revolutionär werden die gesellschaftlichen Umwälzungen sein. Aber langfristig könnten sie damit auch ein Stück ihrer Zukunft verspielen. Die grüne Revolution frisst ihre Kinder, wenn sie sich nicht jetzt schon weitsichtig genug digital positionieren.

Sonntag, 31. Oktober 2010

3D-Mauspad



In meinem Post vom 21. September über Geodienste habe ich geschrieben: "Ortsbezogene Informationsräume machen aus der ganzen Welt eine dreidimensionale Interaktionsfläche, in die nicht der aktuelle Aufenthaltsort einer Maus, sondern der aktuelle Aufenthaltsort des interagierenden Nutzers eingeht."

Das überdimensionierte interaktive "Mauspad", gesehen am Hauptbahnhof Berlin, lässt die Idee einer solch voll vernetzten Realität bereits spielerisch erahnen.

Freitag, 22. Oktober 2010

Zum Wegwerfen gern...



Danke! ...gefunden am Adenauerplatz, Berlin.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Mobiles Gardening in Kreuzberg


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Per Zufall, im Vorbeigehen, bin ich auf dieses interessante City Farming Projekt in Berlin Kreuzberg am Moritzplatz gestoßen. Die Slideshow zeigt, wie es von statten geht...

Samstag, 9. Oktober 2010

"Car was Yesterday. Acabion is Tomorrow."



WORSKSHOP EINLADUNG

"AACLB" und "Open Design City Berlin" laden morgen zum "ACABIAN Open Design Workshop" im Betahaus Berlin ein. Veranstaltendes Team ist: Liss C. Werner, Dr. Peter Maskus, Lenka Mikova, Roland Heß. Werde teilnehmen und berichten. Für Interessierte vorab einige Infos:

WAS IST ACABION?

"Acabion stands for evolution, innovation, sustainability, research and humanity. Acabion Architecture focuses on highly performative design inspired by nature, technology and the basics of living. We are looking at a design future which does not impose but values our basic human desires. evolutionary and not revolutionary. Using software packages that take into account issues such as environmental powers, swarm intelligence, parametrics beauty and culture specific wisdom are challenged." (AACLB Website)

ZIELSETZUNG

"Currently we are living a transport system which is clumsy in appearance and frittering away valuable natural resources. Architecture, design, engineering and material technology have the chance to change our hardly performative infrastructural system. We could travel from Berlin to London or Paris within one hour using a fragment of the energy currently used, when applying Acabion technology and bionicly driven design throughout. Acabion works on existing streets and will be complemented by skyways and high speed tunnels. We are not trying to save our world, but are mainly looking for the application of advanced architectural design as research platform with a slight chance to manifest this in near future." (AACLB Website)

FRAGESTELLUNGEN DES WORKSHOPS

• Bionics as Design Strategy for Swarm intelligence
• Acabion vehicle concept: small projection area, small cw-value, small weight and friction, highest motor performance - “Royal Straight Flush” for mobility
• How does an Acabion Way influence our future transport and hence behavior?
• What does Acabion architecture / landscape look like?
• Investment strategies for Acabion Architecture
• Acabion in light of Buckminster Fuller
• What does Acabion Fashion / Accessories look like? Acabion ball gown??
• How can Acabion Architecture develop as Open Source platform (McNeel, Grasshopper)?
• Who are the designers of Acabion Architecture?
• What is the connection to augmented reality?
• How can we apply LilyPad, Arduino and software such as processor taking Acabion as a medium?

WO UND WANN
Open Design City im Betahaus Berlin
Prinzessinnenstraße 19, Berlin Kreuzberg
10.10.2010 von 14 -18h
Workshop Sprache English|German

WEITERE INFOS
http://aaclb.wordpress.com/

Dienstag, 21. September 2010

Berliner Geodaten Gipfel


in-der-stadt.net (2003) - früher Prototyp eines kollaborativen, multimedialen, ortsbasierten Forums

Gestern fand auf Einladung des Bundesinnenministeriums der Berliner Geodaten-Gipfel statt. Gehört wurden Vertreter diverser Ministerien, Landesvertreter, Firmen, Verbraucher- und Datenschützer.

Dabei ging es u.a. um Geodatendienste wie Goole Street View. Hunderttausende haben lt. Zeitungsberichten in Deutschland bereits Einspruch angemeldet, dass ihre Hausfassaden für diesen visuellen Kartenservice abgebildet werden.

Deja vous? Die aktuelle Debatte um Google Street View erinnert mich an Mitte der 90er Jahre, als das World Wide Web in Deutschland allmählich Fuß fasste. Damals war das Argument der Ablehnung Qualität. Man mäkelte über ruckelnde, briefmarkengroße Animationen und Bilder, die jeglicher ästhetischer Güte entbehrten, was u.a. den schlechten Datenverbindungen geschuldet war. Bei aller Kritik verkannte man, dass dieses neue Medium die Welt revolutionieren wird.

Heute verkennt man die Bedeutung von "Location" und "Mobilität". Es sind die beiden Parameter, die unsere bisher nur virtuellen Netzwerke des Web 2.0 endlich hinaus in die physische Realität entlassen. Ortsbezogene Informationsräume machen aus der ganzen Welt eine dreidimensionale Interaktionsfläche, in die nicht der aktuelle Aufenthaltsort einer Maus, sondern der aktuelle Aufenthaltsort des interagierenden Nutzers eingeht. Individuelle Location Informationen und darauf basierende Informationsdienste werden unsere Zukunft maßgeblich prägen. Ihre grundlegende Kulturtechnik wird Vernetzung sein, auch die von Location Information! Nur mit diesem vorausschauendem Blick ist die aktuelle Auseinandersetzung über ortsbasierte Dienste sinnvoll zu führen, denn die Weichen für morgen stellen wir mit unseren Entscheidungen von heute.

Wer nachlesen möchte, was gestern abgelaufen ist, kann dies auf Twitter tun, unter den Hashtags #geogipfel und #sdsl. Protest gegen die Analogisierung Deutschlands kann auf der Website "Aktion 'Verschollene Häuser'. We bring the public back to Digital Germany" geübt werden.

Samstag, 18. September 2010

Arduino LilyPad



Dass "wearable Computing" keine techniklastige Sache sein muss, mit der sich bestenfalls Computernerds beschäftigen, hat mir Philip Steffan im betahaus Berlin demonstriert. Arduino LilyPad ist ein modular kombinierbares Set von elektronischen Komponenten, die sich spielend mit Nadel und Zwirn verarbeiten lassen. Der Realisierung deiner interaktiven Modeideen steht also nichts mehr im Wege!

Mittwoch, 15. September 2010

"Why every Creative City needs a FabLab"


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Veranstaltungstipp:
WAS:"Talk to me about: Why every creative city needs a FabLab?"
WANN: Do 16. September um 19:00h
WO: Betahaus Café

Aus dem Veranstaltungshinweis: "21t century’s metropoles are full of creative workers that produce not only with their heads but also with their hands. Innovation needs a place where it can be tested and an inspiring environment where it can flourish. Shouldn’t every city provide their citizens with fully interconnected and equipped spaces where they can network and get their stuff done? We have invited decision makers and actors from Lisbon, Amsterdam and Berlin to debate on why every creative city needs FabLabs- because the ‘if’ is not a question anymore. Join us and have a voice!" Und hier gibtsweitere Informationen zum Event.

Wer nicht vorbeikommen kann, aber trotzdem ein wenig Open Design Luft schnuppern möchte: Die Diashow gibt Impressionen von Open Design City im Betahaus Berlin und dessen kreativem Flair.

Sonntag, 12. September 2010

Öko-Logik der Zukunft


GESAMTANSICHT

Zum Thema ökologisches Handeln & Internet der Dinge habe ich Ende Juni dieses Jahres im Rahmen einer Veranstaltung der Grünen über RFID und Verbraucherschutz Stellung bezogen.

Ähnlich, wie in Carlo Rattis Projekt "Trash Track" (MIT) lautet auch meine These: Konsequentes ökologisches Handeln für alle ist nicht denkbar ohne RFID und das Internet der Dinge. Solange wir die Potentiale dieser Zukunftstechnologien nicht erkennen und verantwortungsvoll nutzen, wirkt grüner Lifestyle nur punktuell, nicht effizient, ist zu kostenintensiv und daher Luxus der Besserverdiener.

Per systemischer Argumentation in Form einer Matrix habe ich diese These am Beispiel Auto exemplifiziert. Die Details meiner Argumentation findet ihr in diesem PDF.

Geplant ist evtl. ein interaktives, matrixorientiertes Forum zum Thema, an dem jeder kommentieren und mitschreiben kann (siehe mein Beispiel zum medialen Paradigmenwechsel. Leider wird dieses bisher nur rezipiert!)

Open Source - neues Arbeiten




Diskussion über Open Source Life und neue Kulturen des Arbeitens bei der Ars Electronica 2010. Leitung des Panels hatte der Philosoph und New Work Mitbegründer Frithjof Bergmann. Die hier vorliegende Dokumentation ist ein 30 minütiger Ausschnitt in englischer Sprache. Nachfolgend einige Statements, die ich mitnotiert hatte, teils relativ frei übersetzt und komprimiert:

Video Teil 1/3:

Andreas Klinger (A) (www.garmz.com)
Die Zukunft des Internet ist, Produkte über Webseiten zu bauen und nicht über diese zu diskutieren... Wir haben mit dem Internet ein Medium, das uns so viele Möglichkeiten bietet, von denen wir aber so wenige nutzen. Das ist beschämend für unsere Generation... Simplicity & Bottom-up Ansatz: Große Träume werden auch in vielen kleinen Schritten wahr...

Frithjof Bergmann (US) (New Work Mitbegründer)
Was kann Open Source zur Wiederherstellung der wirtschaftlich darniederliegenden Metropole Detroit beitragen? Auch kleine Ansätze sind willkommen!

Max Kossatz
Open Data kann ein wichtiger Beitrag sein: Wenn die Stadt ihre Daten für ihre Bewohner offenlegt, können alle davon profitieren. Zählt App Beispiele auf, die den Bewohnern im Alltag nützlich sind. Auch wenn es nur einfache Dinge sind, sie geben den Bewohnern das Gefühl, dass sie die Stadt wieder zurückgewinnen und dass die Stadtoberen was für sie tun.

Andreas Klinger (A) (www.garmz.com)
Mit guter PR sollte man junge Entrepreneure mit neuen Ideen anziehen und ihnen Mittel zur Verfügung stellen. Beispiel: Chile gibt jungen Amerikanen ein Startbudget, damit sie ihre Ideen und Projekte dort realisieren können. Sie bieten darüber hinaus Büros, Ladenlokale, Daten und Netzwerke. Das sind zwar jeweils nur kleine Investitionen, diese können aber Großes bewirken. Auch Detroit könnte ein gutes Beispiel für diesen Ansatz werden.

Anne Romme (DK) (www.N55.dk)
Auch die Bauindustrie ist ein gewichtiger Faktor, denn sie legt fest, wie unsere Städte aussehen. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen es als unabänderlich ansehen, dass unser Häuser so gebaut werden, wie sie immer gebaut wurden. N55 erforscht, welche Möglichkeiten sich durch die neuen Open-Source Produktionstools auftun. 3D-Printer sind heute schon für ein Hobbybudget zu haben, für die Nutzung ist jedoch noch immer spezielles technologisches Know-how erforderlich. Vor 10 Jahren musste man allerdings auch noch extra in einen Fotoladen, um ein einfaches Foto auszudrucken. Heute kann das jeder billige Home-Drucker. Mit etwas fortgeschritteneren Tools kann man sich also sehr wohl eine Zukunft a la "printe dir dein eigenes Haus" vorstellen. Das ist eine Vision, an der N55 gerade arbeitet.

Video Teil 2/3:

Sam Kronick (DK) (www.N55.dk)
Nur wenn Information offen ist und fliessen kann, ist sie auch nützlich. Es gibt zur Zeit den Trend, dass die Dinge mehr und mehr offen und frei zugänglich werden. Die Leute akzeptieren das allmählich und nehmen diese Möglichkeiten auch verstärkt wahr. Aber die Frage des Zuganges sollte nicht länger im Fokus sein. Wir müssen uns jetzt darauf konzentrieren, WIE die Menschen diese Dinge nutzen bzw. WIE wir ihnen helfen können diese Dinge zu nutzen. Empfehlung für Detroit: open Source breit angelegt diskutieren. Am besten ein großes Bildungsprogramm initiieren, das der nächsten Generation den Paradigmenwechsel deutlich macht. Diese nutzt Wikipedia zwar ganz selbstverständlich, versteht aber das radikal Neue daran nicht. Sie muss die historische Tragweite dieses Wandels begreifen. Nur so kann sie mehr aus diesen neuen Möglichkeiten und für die Zukunft Detroits machen.

Christian Voigt
Unser großes Potential ist der offene Zugriff auf unser kollektives Wissen durch das Internet. Daraus ergibt sich ein erweitertes Ideenpotential, wie wir Dinge auch anders machen können. Vorschlag für Detroit: Man sollte dieses Wissen nicht den Massenmedien und den etablierten politischen Einrichtungen überlassen. Die Debatten über open Source und die neue Kultur des Teilens sollten wir vielmehr über die freien, Bottom-up vernetzten Medien organisieren, damit es ein kollektives und frei verfügbares Wissen für alle bleibt.

Montag, 6. September 2010

Die Wege des Mülls - Ars Electronica


"Trash Track", Carlo Ratti (MIT Boston)

Eines der für mich interessantesten Projekte im Open Source Life Symposion der aktuellen Ars Electronica in Linz war "Trash Track" von Carlo Ratti (US), Architekt und Direktor des SENSEable City Laboratory am MIT (Boston). "Trash Track" fokussiert die Frage, warum wir so viel über die Versorgungskette, aber so wenig über die "Entsorgungskette" wissen.

In einem modellhaften Versuchsablauf wird repräsentativer Müll von Bewohnern einer Stadt getaggt. Wer an dem Projekt teilnehmen möchte, bringt seinen Müll vorbei. Der wird mit Location sensitiven, adressierbaren Tags versehen. Mit welchen Techniken genau, habe ich nicht mehr in Erinnerung. Wird wohl was zwischen GPS und RFID sein.

Dieser getaggte Müll geht nun den üblichen Weg im städtischen Müllentsorgungssystem. Jedes einzelne Stück kann dabei sowohl zeit- als auch ortsgenau verfolgt und kartiert werden. Welche Schlüsse lassen sich aus dieser Sichtbarmachung ziehen? Machen pervasive Technologien gar ein 100%iges Recycling möglich?

Zu diesem Thema habe auch ich Ende Juni dieses Jahres im Rahmen einer Panel Diskussion der Grünen über RFID und Verbraucherschutz Stellung bezogen. Nähere dazu in meinem Post vom 12. Sept.

Sonntag, 5. September 2010

Print dir deine Welt! - Ars Electronica


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Die "Open Source Life" Bewegung ist inspiriert von der Idee, nicht mehr nur Konsument einer industriell vorgefertigten Warenwelt zu sein, sondern ihre Lebenswelt aktiv produzierend mitzugestalten.

Die neue Generation der 3D-Drucker kommt diesem Wunsch entgegen. Sie sind für kleine Budgets erschwinglich, einfach handhabbar und für Kleinauflagen einer selbstentworfenen Produktwelt daher durchaus geeignet. Wie so ein Do-it-yourself-Produktionsprozess im Detail aussieht, habe ich mir von der Fa. Haratech auf der Ars Electronica in Linz demonstrieren lassen:


Video by mobile-art TV | zorah mari bauer

Window-Farming - Ars Electronica




Sie wohnen mitten in der Stadt, haben weder Garten noch Balkon, und möchten nicht auf frisches Gemüse aus Eigenanbau verzichten? Dann ist Window-Farming für Sie die richtige Lösung! windowfarms.org ist eine Webplattform, die Konzepte eines nachhaltigen städtischen Lebens entwirft und erprobt.

Sie brauchen keine schweren Einkaufstaschen mehr die Treppen hoch zu schleppen. Ihr ökologisches Gewissen ist wieder rein, denn ab sofort kommen keine Nahrungsmittel mehr auf den Tisch, die aus halb Europa angekarrt werden mussten. Und falls Sie Ihr grüner Daumen im Stich lässt, beratschlagen Sie sich kurzerhand mit der Community über die richtigen Gemüsesorten und Nährstoffmengen, damit sie das ganze Jahr über reichlich ernten können.

Das Starter-Kit unter windowfarms.org bestellen, und los geht's! ;-)

Samstag, 4. September 2010

Zukunft der Eisenbahn - Ars Electronica



Abschlussfeuerwerk der "Visualisierten Linzer Klangwolke" mit dem Titel "Babyjet: Eine unglaubliche Idee zur Zukunft der Eisenbahn". "Babyjet" ist das Konzept eines Magnetzuges, der sich in einer unterirdischen Vakuumröhre mit Überschallgeschwindigkeit fortbewegt. Das Verkehrsmittel der Zukunft? Mal sehen ;-)

Konnte leider nur die letzten 20 Minuten miterleben. Diesmal zur Abwechslung mit zeitgemäßerer Musik und weniger kitschigen Lyrics als die Jahre zuvor. Zu Wasser, zu Land und in der Luft - die riesigen Dimensionen im Linzer Donaupark werden seit Jahren aufregend inszeniert. Die Zuschauer waren wie immer in Massen vor Ort.

Open Source Life Symposium - Ars Electronica


"Map Kibera" (Mikel Maron und Erica Hagen)

Habe den heutigen Tag bei der Ars Electronica anregend im Symposion "Open Source Life" verbracht. Hier ein kurzer Abriss:

Mikel Maron und Erica Hagen haben von ihrem Projekt "Map Kibera" berichtet und darüber, wie im Slum Kibera in Nairobi (Afrikas größter Slum) mittels Geokartierung auf Basis von "OpenStreetMap" Bewusstsein für eine Verbesserung der eigenen Lebenswelt auf die Beine gestellt wird.

Der Chaos Communication Club, vertreten durch Tim Pritlove (DE), hat einen historischen Abriss des Hackens vorgestellt und an Beispielen demonstriert, wie "sicher" Datensicherheit ist.

Geert Lovink (NL) versteht sich als "Praktiker der negativen Kritik". Er stellt klar, dass er zum einen gegen großindustrielle Nutzung von Information a la Google und Facebook ist, aber auch ein Problem mit der Open Source Bewegung hat, weil diese zu sehr auf Sharing und Peer2Peer fokussiert ist. Stichworte wie "Bankrott des geistigen Eigentums" oder "Stop Facebook. Unsere Privatheit ist kein Privileg und nicht verkäuflich" veranschaulichen seinen Standpunkt.

Joichi Ito (JP) ist an der Schnittstelle zwischen unternehmerischer Tätigkeit und Open Source aktiv. Er unterscheidet "kindliches" Verhalten, das von Neugierde und Erstaunen dem Neuen gegenüber geprägt ist und "erwachsenes" Verhalten, das damit beschäftigt ist Territorien abzustecken und Grenzen zu ziehen.

Ginger Krieg Dosier fokussiert mit ihrem "Fab at Home" Ansatz open Source Design im Bereich der Architektur. Nicht nur Experten, jeder sollte am Designprozess gestaltend mitwirken können. Am Beispiel neuartiger Baumaterialien, die sie entwirft, wird ihr Idee von open Design fassbar.

Carlo Ratti (IT/US) MIT Boston. "Die Leute haben erkannt, dass die Dinge nicht einfach verschwinden, wenn man sie wegwirft". Ratti macht mit seinem Forschungsprojekt "Trash Track" anschaulich, wie ökologisches Handeln der Zukunft vorstellbar ist. Da dies auch einer meiner Interessensbereiche ist, Näheres dazu in einem eigenen Blogeintrag.

Amelia Andersdotter (SE), EU-Parlamentarierin für die Piratpartiet. Kurz notiert: Die Informations- und Kommunikationstechnologien haben es den Bürgern möglich gemacht, sich selbst zu organisieren und zu globalisieren, unabhängig von den öffentlichen Institutionen... Die repräsentative Demokratie ist ein nutzloses Imperium...

Saskia Sassen (US), Soziologin. Kurz notiert: Ihr Interesse gilt den interaktiven Domänen, zur Zeit speziell dem Finanzsektor... High Frequency Trading beruht auf Algorithmen, die 100x schneller als ein Lidschlag sind. Glasfaserleitungen sind dagegen langsam... Der Finanzsektor ist in der Praxis zwar global, aber nicht kosmopolitisch... Die Macht des informellen Wissens und der Wissenspraxis...

Freitag, 3. September 2010

Sind wir noch zu retten? - Ars Electronica



In Linz findet vom 2. bis 11. September die Ars Electronica, Festival für Kunst, Techologie und Gesellschaft, zum Thema "Repair. Sind wir noch zu retten."statt. Ich werde davon berichten.

Montag, 23. August 2010

Sapiens secum portat! ;-)



Musste spontan eine Transportmöglichkeit von Berlin nach Hamburg checken: für drei Umzugskartons, einen Koffer, ein Gästebett und Kleinkram. Ließ sich von heute auf morgen problemlos machen über www.mitfahrgelegenheit.de - von Haustür zu Haustür!

War deutlich billiger als wäre ich mit Bahncard 50 ohne Sondergepäck gereist und wegen Car-Sharing zumindest noch ein bisschen nachhaltig. Bin immer wieder überrascht, wie kurzfristig, zuverlässig und günstig man reisen kann, wenn man sich der Möglichkeiten der neuen vernetzten Märkte bedient.

Mittwoch, 18. August 2010

"Ich - - - - - - - liebe - - - - - - - Dir!"



"Prinzessin. Ich liebe Dich!"

Nicht von dem unnachahmlichen Einfallsreichtum eines Kurt Schwitters (1887–1948), aber zumindest originell: öffentliche Liebeserklärung, gefunden in Berlin-Treptow.

Bei der Gelegenheit unbedingt reinhören und -lesen in Kurt Schwitters wunderbares dadaistisches (Liebes)Gedicht "An Anna Blume": "Du, Deiner; Dich Dir, ich Dir, Du mir, - - - - wir?".

http://tinyurl.com/39szct5
O-Ton Kurt Schwitters in einer Aufnahme von 1932.

http://de.wikipedia.org/wiki/An_Anna_Blume
Weitere Infos zu Schwitters Merz-Gedicht "An Anna Blume"

Montag, 16. August 2010

Open Source Design Camp


OPENSIMSIM MEETS OPEN DESIGN CITY from opensimsim.net on Vimeo.

Der Bedeutung von Interfaces wird im Produktionsprozess bisher zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Nicht selten werden sie einfach nebenher "mitprogrammiert" und sind dadurch nicht nutzungsgerecht und spröde.

Unter dem Titel "OpenSimSim meets OpenDesignCity" hat am 15. August ein Open Source Design Camp im Betahaus Berlin stattgefunden. Intention dieses Zusammentreffens, zu dem der Architekt Daniel Dendra (anotherarchitect's blog) eingeladen hatte, war die umgekehrte Herangehensweise: Interfaces nicht von technischer Seite her zu denken, sondern ausgehend von uns Menschen und den Dingen, die wir alltäglich in unseren Händen halten. In einem Brainstorming wurden erstmal bereits existierende Ideen gesammelt. Da war die Rede von…

…der Oma, die beim Staubwischen den digitalen Bilderrahmen hochhebt und automatisch die aktuellen Fotos ihres Nachwuchses von der Community Plattform eingespielt bekommt.

…von der Kreditkarte, die immer dicker wird, je mehr Geld auf meinem Konto ist (Achtung, Protzpotential ;-)

Auch der intelligente Kühlschrank, Paradebeispiel Anfang dieses Jahrzehnts für die "Welt von morgen", kam ins Gespräch. Er hat daszugelernt! Er ist nicht mehr nur intelligent, weil er merkt, welche Nahrungsmittel zur Neige gehen und diese automatisch nachbestellt. Er ist inzwischen auch nachhaltig und sozial: Rechtzeitig vor Verfallsdatum meiner Lebensmittel lädt er nämlich meine Freunde zum Essen ein. Natürlich nicht ohne vorher passende Essensvorlieben und terminliche Verfügbarkeit abgeglichen zu haben.

Ein sehr frühes Projekt, das die Idee eines social Interface nicht treffender auf den Punkt gebracht haben könnte, ist übrigens "Free Hugs" (freie Umarmungen) vom Australier Juan Mann.

In einem weiteren Schritt wurden in unserer Runde eigene Ideen von social Interfaces entworfen. Aufhänger waren mitgebrachte Haushaltsgegenstände, die man nicht mehr benötigt, jedoch nicht wegwerfen, sondern einer weiteren Nutzung zuführen möchte.

Im Gespräch waren Erlebniskontext bezogenes Lernen, verbesserte Nachhaltigkeits-Strategien durch direkten Vergleich ökologischen Handelns in der Community oder wie Blumen nicht nur schön, sondern auch sozial sein können.

Die Ideen dieses inspirierenden Zusammentreffens wurden per Videostatements im anotherarchitect's blog gesammelt und sind in obiger Videodokumentation (Projektbestandteil der diesjährigen Biennale in Venedig) zu sehen.

Samstag, 7. August 2010

Ich kann schon den Herbst riechen



Draußen grau, verhangen, die Straßen stellenweise noch feucht vom Regen... Fundstück in Berlin Mitte.

Mittwoch, 21. Juli 2010

"Nimm die Beine in die Hand...



...und dann lauf so schnell du kannst" - falls bei den hochsommerlichen Temperaturen die Beine mal schwer werden ;-)

Donnerstag, 8. Juli 2010

Generationenwechsel


SLIDESHOW ZEIGEN

Als Kind der digitalen Revolution war ich selbst mit dabei, als man in den 80er Jahren anfing die Welt in den Computer zu bringen. Es war eine virtuelle Parallelwelt - fantastisch, aber ohne direkten Bezug zur physischen Realität. Der Preis: soziale Isolation, Entmaterialisierung und körperliche Monokultur.

In einer Lecture der damaligen Zeit habe ich dies folgendermaßen kommentiert: „30 x 25 cm ist das Format meiner Spielwiese. Das ist die Größe eines Mauspads. Rechnen Sie sich aus, wie viele Kilometer Sie im Laufe eines Projekts so von hand abarbeiten - eine sportliche Höchstleistung.“

Es ist nur allzu nachvollziehbar, dass die nachfolgende Generation der "digital Natives", die in dieser virtuellen Parallelwelt aufgewachsen ist, nun wieder den Weg zurück in die physische Welt mit ihren sinnlichen Qualitäten sucht - allerdings versehen mit den Vorzügen einer digital vernetzten Realität.

Open Design City steht für diese neue Kultur. Sie sucht den Brückenschlag zwischen digitaler Virtualität und physischer Realität über handwerkliche Kreativität und Forschung, das sog. "bausteln". Die Wortkombination aus basteln und bauen ist Programm:

"Open Design is design for the commons. Products that people are free to make, adapt, modify and build upon. The barriers to entry and access should be minimal. Open design products by their nature should be delivered in beta, perceived not as complete but continuously evolving, in dialogue with the user and the world", heisst es auf der betahaus Hamburg Website.

"The guideline for Open Design City is one word.

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Ein nächste Gelegenheit das betahaus in Berlin Kreuzberg ganz real kennenzulernen ist der "open design city market" am 24 07 10 von 14 - 19h.