Sonntag, 6. Mai 2012
Samsung Galaxy SIII
Die Warterei hat bald ein Ende! Mein neues Handy ist da! Am 3. Mai wurde in London das Galaxy S3 GT-I9300 offiziell vorgestellt. Ab Anfang Juni ist das Handheld in den Farben Marble White und Pebble Blue auch in Deutschland verfügbar. Der Preis beträgt voraussichtlich knapp 600 Euro.
Infos auf der Samsung Website
Mega-Großansichten auf Amazon
Videobericht von dem Launch in London
Samstag, 5. Mai 2012
re:publica second_hand
Mittwoch dieser Woche, habe ich kurzentschlossen meine Videokamera
geschnappt und bin zur re:publica (#rp12) in Berlin-Kreuzberg. Die internationale
Bloggerkonferenz fand dieses Jahr zum 4. Mal statt. Unter dem Motto "Act!on"
war der Themenschwerpunkt der dreitägigen Konferenz die Bedeutung sozialer
Medien für politische Bewegungen und dadurch angestoßene gesellschaftliche
Veränderungsprozesse.
Eigentlich wollte ich aus Zeitgründen nur ein wenig reinschnuppern und kurz darüber berichten. Doch vor Ort dann die Ernüchterung: Presse-Akkreditierung zu spät hieß es, Walk-In Kurzzeittickets 170 Euro aufwärts. Das war mir für ein paar Stunden Reinschnuppern dann doch zu teuer. Habe spontan beschlossen: Ich werde mir die Eindrücke von meiner ersten re:publica (#rp12) aus zweiter Hand zusammen sampeln. So ist der vorliegende VBlog-Bericht entstanden, "re:publica second_hand. Ein Konferenzbericht aus zweiter Hand".
Im Laufe des ersten Konferenztages bekam ich indirekt nicht nur interessante Eindrücke von den Veranstaltungen. Ich hatte auch eine Reihe anregender Begegnungen mit den bunt gemixten Besuchern der Bloggermesse. Eine Auswahl habe ich hier für euch zusammengestellt. Schaut rein und erfahrt aus "zweiter Hand", what's going on ;-)
HENRIKE
"Menschenrechte und Internet - Zugang, Freiheit und Kontrolle": Es ging um ein Projekt der Uni Basel, wo untersucht wird, wie man Menschenrechte über das Internet visualisieren [...] kann. Also jeder kann das... Wenn er vor Ort ist und Menschenrechtsverstöße filmt oder sieht oder fotografiert - das kann dort eingestellt werden. Das fand ich eine sehr sehr gute Sache."
Über die re:publica Session Menschenrechte und Internet - Zugang, Freiheit und Kontrolle mit Isabel Gahren, Matthias C. Kettemann, Ole Wintermann, Matthias Bärwolff, Fukami, Linda Walter.
RALF | Wuerzblog.de, Wuerzmischung.de, Wuerzburgwiki.de
"Ich war vor allem *zwischen* den Vorträgen da, war kaum in Vorträgen. So kriege ich Menschen mit, Menschen hinter der Technik, hinter den Blogs, hinter dem ganzen Nerdzeugs - das ist toll! Und es ist viel schöner, als die Blogs selber, das reelle Leben - wenn man das überhaupt trennen will..."
Über Vernetzung auf der re:publica und das Leben im physischen und virtuellen Lifespace im allgemeinen.
MANUELA
"Ich freu mich, dass so Menschen wie Volkmar Langer in Universitäten unterweg sind, weil der ein gutes Beispiel dafür ist, dass man altem Denken nicht mit altem Denken begegnen kann, und einer wie er neues Denken da hineinbringt. Ich glaube es ist jetzt an der Zeit, dass Dinge umgesetzt werden."
Über die re:publica Session Raus aus dem Elfenbeinturm! – Forschung und Lehre zum Mitmachen mit Monika E. König, Volkmar Langer, Matthias Fromm, Oliver Tacke.
MICHAEL | @crcdng
"Ich bin Spiele-Entwickler, [...] Location based Games - also Spiele, die man im Stadtraum spielt und die mit dem Ort der Spieler was anfangen können. [...] Ich glaube, dass da ein sehr spannendes Feld der Zukunft liegt."
Über die re:publica 2012 und eigene mobile Gaming Projekte.
MORITZ und KATHARINA
Katharina: "Wir arbeiten beide mit Social Media und mit Internet. Da bot sich das dann an, den Spaß mit der Arbeit zu verbinden und herzukommen." Moritz: "Freunde besuchen und das verbinden mit drei Tagen Arbeit und 1. Mai. Das passt alles irgendwie sehr gut zusammen. Das war der Grund weshalb ich hier bin."
Gerade angekommen auf der re:publica 2012.
PHILIP | @philipsteffan
"Ich war gerade in dem Talk über Hacker Brausen, also über koffeinhaltige Getränke. [...] Es gibt dazu einen Blog im Internet von Freunden von mir. [...] Früher gab es halt Kaffee und Cola. Inzwischen gibts [...] Mate Tees und tausende Varianten. Es war interessant [...] zu erfahren, wie diese Teesorten über Südamerika nach Deutschland gelangt sind und warum es jetzt so eine grosse Auswahl im Kiosk gibt."
Über die re:publica Session Hackerbrause: Schlaflos durchs Weltall mit Jens Ohlig, Jana Ballenthien, Moritz Hasselgruber, Sebastian Vollnhals.
JULIAN | @boomblitz
"Ich komme gerade von einer Veranstaltung, da gings um Blogs in der Wissenschaft. [...] Was Erfolgsfaktoren sind [...] und was man vermeiden muss. Wie begleitet man mit Bloggen die wissenschaftliche Arbeit, wie das wissenschaftliche Publizieren? Und wie kann dies auch anerkannt werden? Als Wissenschaftler hat man ja bisher das Problem, man muss in anerkannten Journals pulizieren. Und es ging auch darum, dass man sieht, welche Bandbreite es an wissenschaftlichen Blogs im deutschen Raum gibt."
Über die re:publica Session Wissenschaftliches Bloggen in Deutschland mit Leonhard Dobusch, Mareike König, Thorsten Thiel, Max Steinbeis, Daniela Kallinich.
MORITZ und SIMON
Moritz: "Es ist mein zweites Jahr bei der re:publica. [...] Ich war besonders begeistert von dem Vortrag "Make Love not Porn" von Cindy Gallop. Er wurde mitgeschnitten, also auf jeden Fall angucken! [...] Die kann einfach super vortragen." Simon: "Ich [...] war gerade zum ersten mal begeistert [...] heute, als ich beim Panel US-Blogger versus Deutschland-Blogger war. Fand ich ganz cool und konnte dem weitgehend folgen: Die deutschen Blogger sind einfach keine Rockstars. Ja, schon ein bisschen enttäuschend..."
Über die re:publica Session Rockstars und Mimosen – Wie die deutsche Blogosphäre veramerikanisiert wird mit Sascha Pallenberg und über Make Love Not Porn mit Cindy Gallop.
SUSANNE | @TheSandworm
"Ich hab heute hier einen Vortrag gehalten. Insgesamt ist es sehr entspannt hier. Leider funktioniert das WLAN nicht. Aber heraussen sieht man alle möglichen bekannten Gesichter, lernt neue Leute aus der Netzcommunity kennen. Ich glaube das ist eigentlich der Hauptzweck von diesen Veranstaltungen, mehr als die Vorträge an sich."
Über ihren re:publica Vortrag: Der wandelnde Computer-User. Utopien der mobilen Vernetzung (1945-2012) mit Jana Herwig, Susanne Zöhrer.
ALEXANDER | @mindlounge
"Mir ist das Thema Menschenrechte wichtig. [...] Jeder Mensch muss verstehen, dass er ein Teil der Menschenrechte ist und je nachdem, wie er sich verhält, die Menschenrechte die Welt prägen. [...] Wenn [...] durch das Internet alles offen ist und kollaborativ ... wir das sozusagen zusammen machen, zusammen auch transparent machen, dann haben wir gute Chancen, dass es damit vorangeht."
Über die re:publica Session Menschenrechte und Internet - Zugang, Freiheit und Kontrolle mit Isabel Gahren, Matthias C. Kettemann, Ole Wintermann, Matthias Bärwolff, Fukami, Linda Walter.
BORIS | Labkultur.tv
"Ich habe heute ein schönes Panel über Anonymous! gehört und über Open Data Hacking. Spannend war, dass da Aktivisten sind, die so Dinge sagen wie: dass wir keine Führer brauchen und keine Politikergesichter sondern, dass wir das alles [...] selber organisieren können, auch übers Internet und auch über Aktionen die Anonymous! ja mittlerweile berühmt gemacht haben. [...] Keine Leitung haben zu müssen und keine Hierarchien, finde ich super."
Über die re:publica Session Hacking Open Data for Communities. Time to Put Pen to Paper mit Mark Brough, Kat Braybrooke. Anonymous! mit Jacob Appelbaum, Carolin Wiedemann, Frank Rieger, Ole Reissmann.
Mittwoch, 2. Mai 2012
Soziale Medien bewegen Politik
Bis Freitag findet in Berlin die re:publica statt. Thema der Internetkonferenz ist die Bedeutung sozialer Medien für politische Bewegungen und dadurch angestoßene gesellschaftliche Veränderungsprozesse. Ich werde darüber berichten. Die Tweets der re:publica TeinehmerInnen findet ihr unter #rp12.
Samstag, 31. März 2012
kalt und heiss... (die Dritte)
Als ich vorhin die Lewishamstrasse in Berlin-Charlottenburg langging lag er da - dieser BH mit den frühlingshaften Blümchen. Seit meinen Brazil-Begegnungen scheine ich eine neue Anziehungskraft zu haben *g*.
kalt und heiss... (die Zweite)
Die nettesten Geschichten liegen auf der Strasse!
Neulich, beim letzten Aufbegehren des Winters mit zweistelligen Minus-Graden, bin ich auf einer Strasse in Berlin-Prenzlauerberg über diesen BH mit der sonnigen Aufschrift "Brasil" gestolpert (siehe Blog Eintrag). Freitag vor einer Woche, dem ersten richtig warmen Frühlingstag des Jahres, fand ich nur noch diese etwas kläglichen Überreste vor. Gestern konnte ich ihn unter den parkenden Autos gar nicht mehr entdecken - ein wenig enttäuscht war ich da schon...
Sonntag, 18. März 2012
Sonntag, 11. März 2012
Fukushima Jahrestag
Mutter und Tochter: Dieser hübsche Button ist "made by Gudrun Schneider". Die beiden nachfolgenden Videotipps dokumentieren Veranstaltungen von Astrid Schneider (damals MdA Berlin) & Bündnis 90/Die Grünen zum Super GAU in Fukushima im März 2011. Leider noch immer hoch aktuell! zorahTV presents:
DIE FOLGEN DER ATOMKATASTROPHE VON FUKUSHIMA
DIE ATOMKATASTROPHE VON FUKUSHIMA. 8 TAGE DANACH: WAS PASSIERT GERADE IN JAPAN?
Mittwoch, 15. Februar 2012
WikiLeaks - Doku auf Arte-TV
WikiLeaks - Geheimnisse und Lügen - videos.arte.tv
Dokumentation über Wiki Leaks. Habe ich selbst noch nicht gesehen, aber wen es interessiert... Toll, ich darf zwar den Link hier einbinden, aber das Video nicht einbetten: Old fashioned Arte-TV.
Montag, 6. Februar 2012
kalt und heiss... (die Erste)
"Brazil" - Gestern lief ich bei zweistelligen Minusgraden diesem Fundstück im Berliner Szeneviertel Prenzlauer Berg über den Weg. Lag einfach so da, mitten auf der Strasse. Erfrischend herzerwärmend ;-)
Sonntag, 22. Januar 2012
Donnerstag, 19. Januar 2012
ZEITmagazin Fashionweek Party
farewell TXL
ZEITmagazin Fashionweek Party
in der Bar Tausend, Berlin
Tegel-Architekt Meinhard von Gerkan sollte eigentlich nochmal in Erinnerungen schwelgen, bevor der Flughafen im Sommer für immer seine Pforten schliesst. Leider hat er abgesagt, als Ersatz ein Interview dazu in der ZEIT.
Freitag, 6. Januar 2012
Cloud Power
Cloud Power, nicht nur hoch über den Wolken...
Werbeplakat am Flughafen Wien Schwechat
Wenn's die Cloud nicht richten kann...
Medialer Formatwechsel mit individueller Entsorgungsstrategie: 2010|11 habe ich in unzähligen Stunden die analogen Videos meiner künstlerischen Arbeit seit den 80ern digitalisiert. Die alten u-Umatic- und Betacam-Maschinen waren anfällig, das Bandmaterial bereits im Auflösungprozess. Das hat den medialen Rettungsversuch nicht gerade erleichtert.
Möge das der letzte Formatwechsel sein, den ich individuell bewältigen musste! Die Zukunft ist digital und liegt in der Serviceleistung Cloud!
Donnerstag, 5. Januar 2012
Samstag, 31. Dezember 2011
Tauschbörsen von gestern...
Diesen inzwischen offenbar geschlossenen Romantausch-Laden habe ich in der äusseren Mariahilferstrasse in Wien gesehen.
Tausche Bücher, Games, Spielzeug, Kinderkleidung, DVDs, Dienstleistungen jeder Art... Online Tauschbörsen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Der Vielfalt an Angeboten sind mittlerweile kaum mehr Grenzen gesetzt, denn ein erfolgreiches Geschäft ist oft nur einen Klick weit entfernt.
Tauschbörse aus analogen (noch gar nicht so weit zurückliegenden) Zeiten funktionierte dagegen so: Man brachte gelesene Zeitschriften und Romanhefte im Romantausch-Laden vorbei und nahm gegen einen kleinen Aufpreis neuen Nachschub mit.
Und so sah eine Tauschbörse anno dazumal von innen aus. Es ist eine Aufnahme von 2004, im Neubauviertel in Wien. Das Gschäftl gibts vermutlich längst nicht mehr...
Freitag, 30. Dezember 2011
1x waschen, schneiden, legen...
Rubrik "Interessante Locations":
Waschen, schneiden, legen wie in alten Zeiten. Gleich hinter dem Wiener Stephansdom bietet der Friseursalon Wittmann/Triebe Verschönerung im Stile anno dazumal. Eröffnet wurde er Anfang der 30er Jahre. Die jetzige Inhaberin Frau Triebe hat ihn dann 1967 von ihrem Vater übernommen und die Ausstattung erneuert und ergänzt. Das Equipment stammt auch heute noch fast ausschliesslich aus den 60ern, einiges sogar noch aus den 30ern.
Trau dich! Frag nach waschen, schneiden, legen und du tauchst ein in eine vergangene Zeit!
Ilse Triebe
Herren- und Damenfriseur
Singerstrasse 22
1010 Wien
Mittwoch, 26. Oktober 2011
Mobiles Messageboard...
"Im Zweifel für den Zweifel" - mobiles Messageboard, Bewegungsunschärfe garantiert!
Dienstag, 25. Oktober 2011
Institut für Internet und Gesellschaft
ständig integrierte Kooperationspartner:
Hans-Bredow-Institut und Google
Inaugurationsfeier
25. Oktober 2011
im Foyer der Juristischen Fakultät,
Humboldt Universität zu Berlin
Innovationsorientiert visionär? Oder doch nur das übliche akademische Mittelmaß wenn es darum geht, unsere digitale Zukunft zu visionieren?
Dienstag, 27. September 2011
Fachgespräch
Bündnis 90/Die Grünen
öffentliches Fachgespräch
„Informationsfreiheit 2.0 und Open Data.
Transparenz, Netz, Demokratie“
26. September 2011, Berlin
Deutscher Bundestag Paul-Löbe-Haus, Berlin
Freitag, 23. September 2011
Location: Die Dimension der Zukunft...
"Every Activity needs a specific Place to be performed", Hotelwerbung am Flughafen Berlin Tegel.
Diese Message ist mir en passant ins Auge gesprungen, weil sie auf einer abstrahierten Ebene interessant ist. Unterschiedliche Aktivitäten werden an jeweils spezifischen Orten ausgeführt... Mein Fazit: Stimmt für die analoge Welt. Stimmt nicht für die virtuellen Welten des Web 2.0. Trifft zu für die nächste Generation, Web 3.0, mit ihrem mobilen, ortsbasierten Lifestyle... Durch die Überlagerung der physischen Welt mit ortsbezogenen Informationswelten machen die mobilen Handhelds den Ort "intelligent". Unsere alltäglichen Tätigkeiten werden weg vom Festplatzrechner im stillen Kämmerlein hinaus ins Leben verlagert und spielen sich immer mehr "vor Ort" ab.
Bestimmt nicht das Kommunikationsziel dieser Hotelreklame ;-) Schön aber, wenn Werbung mal am Produkt vorbei zu einem interessanten Gedankengang führt...
Mittwoch, 7. September 2011
geheime Zeichen
Mal wieder geheime Zeichen auf dem Display meines Ersatz-Handys. Wenn diese lästige Tastensperre nicht wäre...
Sonntag, 4. September 2011
1-bit Communication Network
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"Cololo" ist ein 1-bit Communication Network. Durch das Bewegen eines Interfaces (hier ein Stoffball) wird via Internet ein entferntes Objekt gesteuert. Makiko Hoshikawa, Fumitoshi Ogaki, Toshiaki Uchiyama und Kenji Suzuki, Studenten der University of Tsukuba, haben dieses taktile, remote gesteuerte Interface für Menschen geschaffen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, aber trotzdem an einem entfernten Ort für einen Menschen präsent sein wollen. Ars Electronica 201I.
Freitag, 2. September 2011
nahezu Lichtgeschwindigkeit
Der Large Hadron Collider am Europäischen Kernforschungszentrum CERN bietet die Möglichkeit Elementarteilchen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. An dem Messinstrument wurde über 15 Jahre lang gebaut. Es soll auf lange Sicht eine Antwort darauf geben, wie unser Universum entstanden ist und was den Ursprung aller Materie bewirkt hat. Diesem Thema widmet sich auch die diesjährige Ars Electronica, Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft unter dem Titel "origin - wie alles beginnt".
Freitag, 5. August 2011
Stadtrundfahrt
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"Stadtrundfahrt mit Willi, Meggie, Paul, Pauline, Moses, Vivien, Max, Daisy, Luca und Herrn Müller"
Einzelausstellung Gabriela Oberkofler
Kunststiftung Baden-Württemberg, Berlin
4. August - 30. September 2011
Mo-Fr 12-20 Uhr
Sa 11-16 Uhr
"Strom und Glas" - Fritz Balthaus
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"Strom und Glas" - Fritz Balthaus
Ausstellung 05. – 26. August 2011
Deutscher Künstlerbund - Projektraum
Rosenthaler Straße 11 | 10119 Berlin
P.S.: Das (Fahr)Rad ist Teil der Kunst...
Sonntag, 17. Juli 2011
UdK Berlin - Rundgang 11
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Julia Scheuer
Rundgang 11
15. - 17. Juli 2011
Universität der Künste Berlin
Dienstag, 28. Juni 2011
Grossbaustelle Hauptbahnhof Wien - Modell
Modell des neuen Hauptbahnhofs (Ausschnitt): Auf dem Großbaugelände nahe dem Schloss Belvedere wird nicht nur Wiens neuer Hauptbahnhof, sondern ein ganzes Viertel entstehen.
Montag, 27. Juni 2011
Grossbaustelle Hauptbahnhof Wien - Realität
Was gehört zur Ausrüstung eines Bauarbeiters? Wie heissen die einzelnen Baumaschinen und welche Tätigkeiten übernehmen sie? Die Dauerausstellung "Bahnorama" (Agentur Perndl u.a.) bietet inmitten der Großbaustelle hoch über dem Baugrund nicht nur den nötigen Überblick über das reale Baugeschehen.
In analogen und multimedialen Beispielen und Modellen veranschaulicht sie den Entstehungsprozess und gibt Einblick in die Kultur des Bahnreisens gestern, heute und morgen. Geeignet für Jung und Alt, besonders aber für Schulklassen.
Donnerstag, 16. Juni 2011
Copyright versus Community
Richard Stallman
Copyright versus Community in the Age of Computer Networks
öffentlicher Vortrag
Mittwoch 15. Juni 2011
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Richard Stallman ist Begründer der Free Software Foundation und involviert in das GNU- und Linux-Projekt. Er geht auf brennende Fragen des Copyright im Zeitalter digitaler Vernetzung ein. Toller Vortrag!
Und hier ein Link aus Stallmans online-Bibliothek mit interessanter Gegenüberstellung Print-Buch versus e-Book.
Samstag, 11. Juni 2011
Sonntag, 29. Mai 2011
Sonntag, 20. Februar 2011
Wählen und Internet
Habe an der heutigen Hamburger Bürgerschaftswahl per Briefwahl teilgenommen. Eine Fahrt nach Hamburg zur Wahl wäre nicht möglich gewesen. Der Antrag per Internet um die Wahlunterlagen war aber unkompliziert, die Post lag binnen weniger Tage in meinem Briefkasten.
Als Ausländerin kann ich nur auf Bezirksebene wählen. Überrascht war ich, dass doch etliche der Kandidaten für die Bezirksliste und Bezirksversammlung Hamburg-Mitte keine Internetpräsenz hatten. Und die Piratenpartei hatte keine einzige Frau auf ihrer Liste!
Fand es auch umständlich, sich die Infos auf den einzelnen Webpräsenzen der Parteien zusammensuchen zu müssen. Bin irgendwie davon ausgegangen, dass ein Interface in Form eines Musterstimmzettels existiert, in dem die Infos der Kandidaten aller Parteien in der Reihenfolge ihrer Auflistung verlinkt sind. Aber das wäre wohl zu nutzerfreundlich, wir wollen ja nicht übertreiben ;-)
Donnerstag, 10. Februar 2011
mobil in jeder Lebenslage...
Flashmob: "Pregnant women breakdancing in London" - vorbildlich mobil ;-)
Dienstag, 1. Februar 2011
Neuer Dienst - Twitter Radio
Aus den repressiven Kommunikationswirren der ägyptischen Revolution ist soeben ein neues massenfähiges Medium entstanden: "Speak To Tweet", eine Art "Twitter-Radio". Nachdem die ägyptische Regierung in den letzten Tagen drastische Kommunikationssperren für Internet und Mobilnetzte verhängt hat, nutzen Google und Twitter mit ihrem kurzfristig entwickelten Kommunikations-Tool die Gelegenheit zu zeigen, auf wessen Seite "Goliath" steht.
Ab sofort kann von Ägypten aus auch via Festnetz-Telefon getwittert werden: "Speak To Tweet" erinnert an den Kommunikationsdienst "Voice2Mail". Man ruft vom Festnetz aus einfach eine vorgegebene internationale Rufnummer an und hinterlässt auf einer Art Anrufbeantworter seine Sprachnachricht. Diese ist dann augenblicklich als Audio-Message unter dem Hashtag (Stichwort) #egypt auf Twitter abrufbar.
"Speak to Tweet" demonstriert der Weltöffentlichkeit, dass man dank Google und Twitter Grassroot-Bewegungen im Web 2.0 nicht mehr so einfach platttrampeln kann. Die Initiative taugt aber auch als Social Marketing Strategie, wie man sie besser nicht machen kann. Es braucht keine Marketing Abteilungen mehr, die sich sinnentleerte Werbeslogans für abgehobene Kunstwelten ausdenken und diese unter großem finanziellen Aufwand unter die Massen bringen. Jetzt ist die ungeschönte Wirklichkeit mit ihren real existierenden Bedürfnissen der Marktplatz kommerzieller Botschaften - und das mit Mehrwert für alle.
Samstag, 22. Januar 2011
ortsbasierte Werbung ;-)
Gefunden nächst Fa. Teppichland Berlin
Industriegebiet Charlottenburg/Wedding
Samstag, 13. November 2010
"Gesellschaft digital gestalten"
Gestern und heute habe ich am "Netzpolitischen Kongress" der Grünen (auf Twitter unter #nk10) im Deutschen Bundestag (Paul-Löbe-Haus) teilgenommen. Thema: "Gesellschaft digital gestalten". Da wurde in Vorträgen und auf Panels viel ÜBER die digitale Gesellschaft der Zukunft gesprochen. Schon komisch, die Rede war vor allem über Probleme. Feeling und Esprit eines digitalen Lifestyle haben sich bei mir erst beim Open Data Barcamp eingestellt:
Friedrich Lindenberg hat u.a. sein Open Data Projekt "Offener Haushalt" vorgestellt, in dem er mit Daniel Dietrich die öffentlichen Haushalte und Staatsausgaben visualisiert und digital aufbereitet und so nicht nur transparent (und besser kontrollierbar) macht, sondern auch für eine Fülle weiterer Möglichkeiten anderer Open Data Aktivitäten erschliesst. Schaut rein ins Video, hier gibts von Friedrich Lindenberg Details und Visionen zum Projekt.
Viel gehört auf dem Kongress über Urheberrechte, Datenschutz, Datensicherheit und Kulturflatrate, aber auch von Informationsfreiheit bis hin zu Open Data. Wie bei den Grünen bisher immer erfahren, war auch diesmal ein faszinierend breites Meinungsspektrum präsent. Insofern war es ein schöner und austauschoffener Kongress. Trotzdem fehlte mir eine weit genug nach vorne schauende Vision der Zukunft.
Wer die Augen davor verschliesst, dass diese Zukunft im vollvernetzten "Internet der Dinge" stattfindet und nicht hinter verpixelten Häuserfassaden in der geschützen Privatsphäre seines "walled Garden" löst die Probleme der digitalen Gesellschaft auf völlig falscher Problemhöhe.
Da wird dann schon mal schnell RFID per se zur "Ausgeburt des Bösen" ohne erkannt zu haben, dass dies eine der Basistechnologien unserer digitalen Zukunft ist. Da schlagen dann Politiker schon mal so lustige Dinge vor wie das Recht auf nachträgliche Löschung von Beiträgen aus Twitter. Herr Schaar, diese Idee ist (Schweizer)Käse ;-) Da ist eine "Kulturflatrate" in aller Munde, aber über Creative Commons herrscht deutlich vernehmbare Ratlosigkeit.
Eigentlich wollte auch ich eine Barcamp Session halten. Hätte ein schön kontroverser Beitrag sein können. Meine These: 100%ige Öko-Logik ist erst im Internet der Dinge möglich. Erst dann wird die Idee von Bio und Nachhaltigkeit nicht mehr ein "Luxus" von Idealisten und Besserverdienern sein!
Die Grünen hatten bisher nicht den Mut ihre Öko-Logik konsequent in die Zukunft zu denken! Mittelfristig wird ihnen das zum Vorteil gereichen, zu revolutionär werden die gesellschaftlichen Umwälzungen sein. Aber langfristig könnten sie damit auch ein Stück ihrer Zukunft verspielen. Die grüne Revolution frisst ihre Kinder, wenn sie sich nicht jetzt schon weitsichtig genug digital positionieren.
Sonntag, 31. Oktober 2010
3D-Mauspad
In meinem Post vom 21. September über Geodienste habe ich geschrieben: "Ortsbezogene Informationsräume machen aus der ganzen Welt eine dreidimensionale Interaktionsfläche, in die nicht der aktuelle Aufenthaltsort einer Maus, sondern der aktuelle Aufenthaltsort des interagierenden Nutzers eingeht."
Das überdimensionierte interaktive "Mauspad", gesehen am Hauptbahnhof Berlin, lässt die Idee einer solch voll vernetzten Realität bereits spielerisch erahnen.
Freitag, 22. Oktober 2010
Sonntag, 10. Oktober 2010
Mobiles Gardening in Kreuzberg
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Per Zufall, im Vorbeigehen, bin ich auf dieses interessante City Farming Projekt in Berlin Kreuzberg am Moritzplatz gestoßen. Die Slideshow zeigt, wie es von statten geht...
Samstag, 9. Oktober 2010
"Car was Yesterday. Acabion is Tomorrow."
WORSKSHOP EINLADUNG
"AACLB" und "Open Design City Berlin" laden morgen zum "ACABIAN Open Design Workshop" im Betahaus Berlin ein. Veranstaltendes Team ist: Liss C. Werner, Dr. Peter Maskus, Lenka Mikova, Roland Heß. Werde teilnehmen und berichten. Für Interessierte vorab einige Infos:
WAS IST ACABION?
"Acabion stands for evolution, innovation, sustainability, research and humanity. Acabion Architecture focuses on highly performative design inspired by nature, technology and the basics of living. We are looking at a design future which does not impose but values our basic human desires. evolutionary and not revolutionary. Using software packages that take into account issues such as environmental powers, swarm intelligence, parametrics beauty and culture specific wisdom are challenged." (AACLB Website)
ZIELSETZUNG
"Currently we are living a transport system which is clumsy in appearance and frittering away valuable natural resources. Architecture, design, engineering and material technology have the chance to change our hardly performative infrastructural system. We could travel from Berlin to London or Paris within one hour using a fragment of the energy currently used, when applying Acabion technology and bionicly driven design throughout. Acabion works on existing streets and will be complemented by skyways and high speed tunnels. We are not trying to save our world, but are mainly looking for the application of advanced architectural design as research platform with a slight chance to manifest this in near future." (AACLB Website)
FRAGESTELLUNGEN DES WORKSHOPS
• Bionics as Design Strategy for Swarm intelligence
• Acabion vehicle concept: small projection area, small cw-value, small weight and friction, highest motor performance - “Royal Straight Flush” for mobility
• How does an Acabion Way influence our future transport and hence behavior?
• What does Acabion architecture / landscape look like?
• Investment strategies for Acabion Architecture
• Acabion in light of Buckminster Fuller
• What does Acabion Fashion / Accessories look like? Acabion ball gown??
• How can Acabion Architecture develop as Open Source platform (McNeel, Grasshopper)?
• Who are the designers of Acabion Architecture?
• What is the connection to augmented reality?
• How can we apply LilyPad, Arduino and software such as processor taking Acabion as a medium?
WO UND WANN
Open Design City im Betahaus Berlin
Prinzessinnenstraße 19, Berlin Kreuzberg
10.10.2010 von 14 -18h
Workshop Sprache English|German
WEITERE INFOS
http://aaclb.wordpress.com/
Dienstag, 21. September 2010
Berliner Geodaten Gipfel
in-der-stadt.net (2003) - früher Prototyp eines kollaborativen, multimedialen, ortsbasierten Forums
Gestern fand auf Einladung des Bundesinnenministeriums der Berliner Geodaten-Gipfel statt. Gehört wurden Vertreter diverser Ministerien, Landesvertreter, Firmen, Verbraucher- und Datenschützer.
Dabei ging es u.a. um Geodatendienste wie Goole Street View. Hunderttausende haben lt. Zeitungsberichten in Deutschland bereits Einspruch angemeldet, dass ihre Hausfassaden für diesen visuellen Kartenservice abgebildet werden.
Deja vous? Die aktuelle Debatte um Google Street View erinnert mich an Mitte der 90er Jahre, als das World Wide Web in Deutschland allmählich Fuß fasste. Damals war das Argument der Ablehnung Qualität. Man mäkelte über ruckelnde, briefmarkengroße Animationen und Bilder, die jeglicher ästhetischer Güte entbehrten, was u.a. den schlechten Datenverbindungen geschuldet war. Bei aller Kritik verkannte man, dass dieses neue Medium die Welt revolutionieren wird.
Heute verkennt man die Bedeutung von "Location" und "Mobilität". Es sind die beiden Parameter, die unsere bisher nur virtuellen Netzwerke des Web 2.0 endlich hinaus in die physische Realität entlassen. Ortsbezogene Informationsräume machen aus der ganzen Welt eine dreidimensionale Interaktionsfläche, in die nicht der aktuelle Aufenthaltsort einer Maus, sondern der aktuelle Aufenthaltsort des interagierenden Nutzers eingeht. Individuelle Location Informationen und darauf basierende Informationsdienste werden unsere Zukunft maßgeblich prägen. Ihre grundlegende Kulturtechnik wird Vernetzung sein, auch die von Location Information! Nur mit diesem vorausschauendem Blick ist die aktuelle Auseinandersetzung über ortsbasierte Dienste sinnvoll zu führen, denn die Weichen für morgen stellen wir mit unseren Entscheidungen von heute.
Wer nachlesen möchte, was gestern abgelaufen ist, kann dies auf Twitter tun, unter den Hashtags #geogipfel und #sdsl. Protest gegen die Analogisierung Deutschlands kann auf der Website "Aktion 'Verschollene Häuser'. We bring the public back to Digital Germany" geübt werden.
Samstag, 18. September 2010
Arduino LilyPad
Dass "wearable Computing" keine techniklastige Sache sein muss, mit der sich bestenfalls Computernerds beschäftigen, hat mir Philip Steffan im betahaus Berlin demonstriert. Arduino LilyPad ist ein modular kombinierbares Set von elektronischen Komponenten, die sich spielend mit Nadel und Zwirn verarbeiten lassen. Der Realisierung deiner interaktiven Modeideen steht also nichts mehr im Wege!
Mittwoch, 15. September 2010
"Why every Creative City needs a FabLab"
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Veranstaltungstipp:
WAS:"Talk to me about: Why every creative city needs a FabLab?"
WANN: Do 16. September um 19:00h
WO: Betahaus Café
Aus dem Veranstaltungshinweis: "21t century’s metropoles are full of creative workers that produce not only with their heads but also with their hands. Innovation needs a place where it can be tested and an inspiring environment where it can flourish. Shouldn’t every city provide their citizens with fully interconnected and equipped spaces where they can network and get their stuff done? We have invited decision makers and actors from Lisbon, Amsterdam and Berlin to debate on why every creative city needs FabLabs- because the ‘if’ is not a question anymore. Join us and have a voice!" Und hier gibtsweitere Informationen zum Event.
Wer nicht vorbeikommen kann, aber trotzdem ein wenig Open Design Luft schnuppern möchte: Die Diashow gibt Impressionen von Open Design City im Betahaus Berlin und dessen kreativem Flair.
Sonntag, 12. September 2010
Öko-Logik der Zukunft
GESAMTANSICHT
Zum Thema ökologisches Handeln & Internet der Dinge habe ich Ende Juni dieses Jahres im Rahmen einer Veranstaltung der Grünen über RFID und Verbraucherschutz Stellung bezogen.
Ähnlich, wie in Carlo Rattis Projekt "Trash Track" (MIT) lautet auch meine These: Konsequentes ökologisches Handeln für alle ist nicht denkbar ohne RFID und das Internet der Dinge. Solange wir die Potentiale dieser Zukunftstechnologien nicht erkennen und verantwortungsvoll nutzen, wirkt grüner Lifestyle nur punktuell, nicht effizient, ist zu kostenintensiv und daher Luxus der Besserverdiener.
Per systemischer Argumentation in Form einer Matrix habe ich diese These am Beispiel Auto exemplifiziert. Die Details meiner Argumentation findet ihr in diesem PDF.
Geplant ist evtl. ein interaktives, matrixorientiertes Forum zum Thema, an dem jeder kommentieren und mitschreiben kann (siehe mein Beispiel zum medialen Paradigmenwechsel. Leider wird dieses bisher nur rezipiert!)
Open Source - neues Arbeiten
Diskussion über Open Source Life und neue Kulturen des Arbeitens bei der Ars Electronica 2010. Leitung des Panels hatte der Philosoph und New Work Mitbegründer Frithjof Bergmann. Die hier vorliegende Dokumentation ist ein 30 minütiger Ausschnitt in englischer Sprache. Nachfolgend einige Statements, die ich mitnotiert hatte, teils relativ frei übersetzt und komprimiert:
Video Teil 1/3:
Andreas Klinger (A) (www.garmz.com)
Die Zukunft des Internet ist, Produkte über Webseiten zu bauen und nicht über diese zu diskutieren... Wir haben mit dem Internet ein Medium, das uns so viele Möglichkeiten bietet, von denen wir aber so wenige nutzen. Das ist beschämend für unsere Generation... Simplicity & Bottom-up Ansatz: Große Träume werden auch in vielen kleinen Schritten wahr...
Frithjof Bergmann (US) (New Work Mitbegründer)
Was kann Open Source zur Wiederherstellung der wirtschaftlich darniederliegenden Metropole Detroit beitragen? Auch kleine Ansätze sind willkommen!
Max Kossatz
Open Data kann ein wichtiger Beitrag sein: Wenn die Stadt ihre Daten für ihre Bewohner offenlegt, können alle davon profitieren. Zählt App Beispiele auf, die den Bewohnern im Alltag nützlich sind. Auch wenn es nur einfache Dinge sind, sie geben den Bewohnern das Gefühl, dass sie die Stadt wieder zurückgewinnen und dass die Stadtoberen was für sie tun.
Andreas Klinger (A) (www.garmz.com)
Mit guter PR sollte man junge Entrepreneure mit neuen Ideen anziehen und ihnen Mittel zur Verfügung stellen. Beispiel: Chile gibt jungen Amerikanen ein Startbudget, damit sie ihre Ideen und Projekte dort realisieren können. Sie bieten darüber hinaus Büros, Ladenlokale, Daten und Netzwerke. Das sind zwar jeweils nur kleine Investitionen, diese können aber Großes bewirken. Auch Detroit könnte ein gutes Beispiel für diesen Ansatz werden.
Anne Romme (DK) (www.N55.dk)
Auch die Bauindustrie ist ein gewichtiger Faktor, denn sie legt fest, wie unsere Städte aussehen. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen es als unabänderlich ansehen, dass unser Häuser so gebaut werden, wie sie immer gebaut wurden. N55 erforscht, welche Möglichkeiten sich durch die neuen Open-Source Produktionstools auftun. 3D-Printer sind heute schon für ein Hobbybudget zu haben, für die Nutzung ist jedoch noch immer spezielles technologisches Know-how erforderlich. Vor 10 Jahren musste man allerdings auch noch extra in einen Fotoladen, um ein einfaches Foto auszudrucken. Heute kann das jeder billige Home-Drucker. Mit etwas fortgeschritteneren Tools kann man sich also sehr wohl eine Zukunft a la "printe dir dein eigenes Haus" vorstellen. Das ist eine Vision, an der N55 gerade arbeitet.
Video Teil 2/3:
Sam Kronick (DK) (www.N55.dk)
Nur wenn Information offen ist und fliessen kann, ist sie auch nützlich. Es gibt zur Zeit den Trend, dass die Dinge mehr und mehr offen und frei zugänglich werden. Die Leute akzeptieren das allmählich und nehmen diese Möglichkeiten auch verstärkt wahr. Aber die Frage des Zuganges sollte nicht länger im Fokus sein. Wir müssen uns jetzt darauf konzentrieren, WIE die Menschen diese Dinge nutzen bzw. WIE wir ihnen helfen können diese Dinge zu nutzen. Empfehlung für Detroit: open Source breit angelegt diskutieren. Am besten ein großes Bildungsprogramm initiieren, das der nächsten Generation den Paradigmenwechsel deutlich macht. Diese nutzt Wikipedia zwar ganz selbstverständlich, versteht aber das radikal Neue daran nicht. Sie muss die historische Tragweite dieses Wandels begreifen. Nur so kann sie mehr aus diesen neuen Möglichkeiten und für die Zukunft Detroits machen.
Christian Voigt
Unser großes Potential ist der offene Zugriff auf unser kollektives Wissen durch das Internet. Daraus ergibt sich ein erweitertes Ideenpotential, wie wir Dinge auch anders machen können. Vorschlag für Detroit: Man sollte dieses Wissen nicht den Massenmedien und den etablierten politischen Einrichtungen überlassen. Die Debatten über open Source und die neue Kultur des Teilens sollten wir vielmehr über die freien, Bottom-up vernetzten Medien organisieren, damit es ein kollektives und frei verfügbares Wissen für alle bleibt.
Montag, 6. September 2010
Die Wege des Mülls - Ars Electronica
"Trash Track", Carlo Ratti (MIT Boston)
Eines der für mich interessantesten Projekte im Open Source Life Symposion der aktuellen Ars Electronica in Linz war "Trash Track" von Carlo Ratti (US), Architekt und Direktor des SENSEable City Laboratory am MIT (Boston). "Trash Track" fokussiert die Frage, warum wir so viel über die Versorgungskette, aber so wenig über die "Entsorgungskette" wissen.
In einem modellhaften Versuchsablauf wird repräsentativer Müll von Bewohnern einer Stadt getaggt. Wer an dem Projekt teilnehmen möchte, bringt seinen Müll vorbei. Der wird mit Location sensitiven, adressierbaren Tags versehen. Mit welchen Techniken genau, habe ich nicht mehr in Erinnerung. Wird wohl was zwischen GPS und RFID sein.
Dieser getaggte Müll geht nun den üblichen Weg im städtischen Müllentsorgungssystem. Jedes einzelne Stück kann dabei sowohl zeit- als auch ortsgenau verfolgt und kartiert werden. Welche Schlüsse lassen sich aus dieser Sichtbarmachung ziehen? Machen pervasive Technologien gar ein 100%iges Recycling möglich?
Zu diesem Thema habe auch ich Ende Juni dieses Jahres im Rahmen einer Panel Diskussion der Grünen über RFID und Verbraucherschutz Stellung bezogen. Nähere dazu in meinem Post vom 12. Sept.
Sonntag, 5. September 2010
Print dir deine Welt! - Ars Electronica
SLIDESHOW ZEIGEN
Die "Open Source Life" Bewegung ist inspiriert von der Idee, nicht mehr nur Konsument einer industriell vorgefertigten Warenwelt zu sein, sondern ihre Lebenswelt aktiv produzierend mitzugestalten.
Die neue Generation der 3D-Drucker kommt diesem Wunsch entgegen. Sie sind für kleine Budgets erschwinglich, einfach handhabbar und für Kleinauflagen einer selbstentworfenen Produktwelt daher durchaus geeignet. Wie so ein Do-it-yourself-Produktionsprozess im Detail aussieht, habe ich mir von der Fa. Haratech auf der Ars Electronica in Linz demonstrieren lassen:
Video by mobile-art TV | zorah mari bauer