Dienstag, 8. Januar 2013

Wie sozial sind die Sozialen Medien?


Konversationsspiel: Die Künstler Alsleben-Eske-Freunde

Für viele aus der Generation der "Digital Natives" ist das Internet gleichbedeutend mit Facebook & Co. Sie sind in den Sozialen Netzwerken aufgewachsen. Dass (Mit)Teilen der Motor sozialer Vernetzung ist? Logo! Das haben sie im Blut. Aufmerksamkeit? I like! Von der neuen, sozialen Währung hat man sowieso nie genug.

Doch macht all das kontaktieren, kommentieren, anstubsen und vernetzen unsere Gesellschaft wirklich sozialer? Wie sozial sind die Social Tools eigentlich? Was ist dran an der Sozialen Revolution?

Mit diesem Thema beschäftige ich mich zur Zeit intensiver. Mein Beitrag wird Teil einer Publikation über Konversationskunst sein, die die beiden Netzkünstler Kurd Alsleben und Antje Eske demnächst herausgeben. Spannend an ihrer Sichtweise: Sie bringen die neuen Sozialen Medien in Zusammenhang mit vergangenen Konversationskünsten und -kulturen. Auf ihrer Projekt-Website kommunikationskunst.org heisst es dazu:

"Social Software-Dienste wie Facebook, Twitter oder virtuelle Welten wie Second Life erzeugen neue Formen des zwischenmenschlichen Umgangs. Kurd Alsleben, Antje Eske und Freunde – Künstler, Philosophen und Wissenschaftler – erkunden, welche künstlerischen Möglichkeiten mit diesen neuen Kommunikationsformen auftreten und entwickeln eine Kunst der Konversation, die auf eine lange Tradition verweisen kann: von der antiken »ars sermonis«, den Musenhöfen der italienischen Renaissance, der französische Salonkultur des 17. und 18. Jahrhunderts, bis zum Surrealismus und Dadaismus des 20. Jahrhunderts." Mehr...

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